Missbildungen

Durch intensive Inzucht haben Hich leider zahlreiche Genschäden in diverse Zuchtlinien von Bartagamen eingeschlichen. Besonders bei Pogona henrylawsoni schlüpfen immer wieder Tiere mit verkrümmten Wirbelsäulen, extremen Veränderungen im Bereich des Schwanzes, fehlenden Extremitäten und anderen Missbildungen. Solche Tiere dürfen nicht zur Zucht verwendet werden und müssen je nach Schwere der Missbildung gegebenenfalls vom Tierarzt eingeschläfert werden. Die Elterntiere dürfen dann ebenfalls nicht mehr miteinander verpaart bzw. deren Eier nicht inkubiert werden.
Man muss immer versuchen, an Elterntiere zu gelangen, die möglichst wenig miteinander verwandt sind, keinesfalls sollten jedoch Geschwistertiere erworben werden! Daher wäre es wünschenswert, die bestehenden Terrarienbestände mit Wildfängen zu verpaaren.

Quelle: Bartagamen von Gunther Köhler