Parasiten

Endoparasiten (Kokzidien)

Kokzidien sind einzellige Lebewesen, die in einer Wirtszelle eine ungeschlechtliche Vermehrung (Schizogonie) durchführen und die Zelle dabei zerstören.

Jedes der neuen Individuen (bis zu 100 aus einer Zelle) befällt anschließend eine neue Zelle, und der Vorgang wiederholt sich. Viele nebeneinander liegende Zellen werden zerstört, eine größere innere Wunde entsteht. Die Zahl der ungeschlechtlichen Vermehrungen ist für jede Art festgelegt. Danach bilden sich Geschlechtszellen (Gametogonie). Die befruchtete weibliche Zelle umgibt sich mit einer Hülle (Oozyste) und wird mit dem Kot ausgeschieden. In der Außenwelt kommt es wieder zu einer ungeschlechtlichen Vermehrungsphase (Sporogonie), bei der das infektiöse Stadium gebildet wird, die versporte Oozyste.

Wenn man eine erneute Aufnahme verhindert, durch regelmäßige Entfernung von Kot, ergibt sich die Infektion von selbst.

Die Kokzidien befallen vorwiegend den Magen-Darm-Trakt und bewirken starken Durchfall, bei Jungtieren oft auch tödlich wenn nicht rechtzeitig behandelt wird. Erkrankungen durch Kokzidien nennt man Kokzidiose.

Kokzidien unterm Mokroskop
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Ektoparasiten (Milben & Zecken)

Jedes neu erworbene Tier sollte auf Ektoparasiten (Milben und Zecken) untersucht werden. Am besten führt man diese Untersuchung durch, bevor das Tier ins Terrarium gesetzt wird. Zecken lassen sich mit einer Pinzette herausdrehen. Um Milben zu entdecken, benutzt man am besten eine Lupe und sorgt dabei für eine gute Beleuchtung. Diese Untersuchung muss sehr sorgfältig geschehen, da die sehr kleinen, punktförmigen, schwarzen oder roten Milben, die Blut saugen, manchmal nur sehr schwer zu erkennen sind.